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Punktlandungen - Coaching 6 bis 12
Spiele, bungen und Inputs
Coaching
Altersgruppe 6 bis +/- 12 Jahre
Die hier angeführten Übungen erheben natürlich nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Soweit es mir möglich war, habe ich Quellenangaben hinzu gefügt.

Zielsetzungen für diese Altersgruppe (0 bis 12 Jahre)

Mit dieser Altersgruppe arbeitet man an psychischen Leistungs- und Lernvoraussetzungen. Das heißt, alles, was sie auf diesem Gebiet anbieten und leisten können, schafft notwendige Voraussetzungen für spätere Spitzenleistungen. Durch ein vielseitiges Bewegungsangebot entwickeln Kinder eine vertiefte Sensibilität für das eigene Körperbild und für das Erlernen neuer Bewegungsabläufe.
Kinder dosieren ihre Belastungen weitgehend selbst, aber mit Hilfe klarer Selbstbeobachtungsaufgaben können sie Belastungen selbst beurteilen lernen, und lernen so, was sie sich zutrauen können, und was nicht.
Ein weiteres Ziel ist die Schulung der Konzentrationsausdauer. Kinder lernen durch Imitation viel mehr als durch wortreiche Erklärungen! Ihre Motivation ist von sich aus hoch und stabil, hier gilt es also lediglich dann zu korrigieren, wenn das kindliche Tun auf einmal aufhört oder stockt oder offensichtlich negativ besetzt wird.
Mißerfolgsverarbeitung bzw. Frustrationstoleranz müssen erlernt und erweitert werden, das heißt also auch, das verlieren nicht von Haus aus gekonnt wird, sondern einiger Übung bedarf, um entsprechend eingeordnet und verarbeitet werden zu können. Kinder sind offen für regenerative Maßnahmen, zum Beispiel für die Tennisballmassage, bei dem ein Kind einem anderen den Körper mit verschiedenen Bällen abrollt.
Sollten Sie zu diesen Punkten Fragen haben, kontaktieren Sie mich bitte per Mail!

Tipps für TrainerInnen dieser Altersgruppe

Verwirklichen Sie Geborgenheit, Spass, Zuneigung, Spiel, Vielseitigkeit, und erst dann den Leistungsaspekt.
Verstärken und belohnen Sie erwünschte Verhaltensweisen, verzichten Sie soweit als möglich auf Bestrafung, arbeiten Sie statt dessen, wenn es sein muss, mit dem Wegfall von Belohnungen.
Reflektieren Sie ihre eigene Einstellung zu Leistung und Lob. Reflektieren Sie, welche Kinder sie gern haben, und mit welchen Verhaltensweisen sie überhaupt nicht können, und warum nicht. Bedenken sie, dass Kinder unterschiedliche Angebote brauchen, um gut lernen zu können. Das heißt, was ein Kind motiviert, kann die Moral eines anderen Kindes untergraben. Schauen Sie anderen TrainerInnen zu und legen Sie sich einen großen Pool von Handlungs- und Reaktionsweisen zu. Und ja, Sie dürfen durchaus auch einmal in einer pädagogischen Buchhandlung schnuppern!
Unterscheiden sie zwischen Verhaltensweisen, die nicht passend sind, und der Person, die sie setzt.
Verstärken sie unerwünschte Verhaltensweisen nicht durch wortreiche Strafpredigten. Arbeiten sie mit Ritualen, bei denen die Kinder selbst sagen können, was ihnen heute gelungen ist, und was nicht.
Reflektieren sie genau die jeweiligen Stärken eines jeden Kindes, vor allem von den Kindern, bei denen sie meinen, weniger Stärken zu sehen. Achten Sie auf ihre Sprache, formulieren sie positiv und mit möglichst wenig Verneinungen. Achten Sie einmal darauf, wie viele Bewertungen in unserer Alltagssprache enthalten sind, und wundern sie sich nicht, wenn Kinder auf manche Bewertungen, die ihnen selbst vielleicht gar nicht bewusst sind, trotzig reagieren. Betrachten Sie Widerstände als Herausforderung und als Quelle von Information, und nicht als Problem, das möglichst schnell aus der Welt geschafft gehört.
Sollten Sie zu diesen Punkten Fragen haben, kontaktieren Sie mich bitte per Mail!

Kleine Auswahl sportpsychologischer Spielformen im Kindesalter (ca. 9 bis 12 Jahre)

Einserwürfeln (siehe Kapitel Teambuilding)
Fußballmemory (Siehe Kapitel Bewegungslernen)
Entspannungsübung (siehe Kapitel Konzentration)
Rekordtagebücher (siehe Kapitel Motivation bzw. Denken, aber richtig)
Ankerbilder (siehe Kapitel Denken, aber richtig)
Fußball Duell (siehe Kapitel Bewegungslernen)
Eier- und Melonenslalom (siehe Kapitel Bewegungslernen)

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