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Punktlandungen - Denken 6 bis 12
Spiele, bungen und Inputs
Denken, aber richtig
Altersgruppe 6 bis +/- 12 Jahre
Die hier angeführten Übungen erheben natürlich nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Soweit es mir möglich war, habe ich Quellenangaben hinzu gefügt.

Ankerbilder

Kindern dieser Altersgruppe helfen Bilder im allgemeinen mehr als Analysen dessen, was sie denken. Es lohnt sich, Kinder danach zu fragen, welche Tiere sie im allgemeinen kennen, und welches ihr Lieblingstier ist. Anschließend fragt man nach den Eigenschaften des Lieblingstiers. Sehr oft lassen sich nun Parallelen zur sportlichen Situation ziehen: wie würde sich dieses Tier in einer sportlichen Situation verhalten? Oder: was macht dieses Tier im Falle eines Mißerfolgs? Ein Tiger, dem die Gazelle davon läuft, jagt weiter Gazellen, schließlich ist er hungrig. Und er denkt mit Sicherheit nicht darüber nach, dass ihm gerade eine Gazelle entwischt ist: das hindert ihm am Jagen. Kinder nehmen dann ihr Lieblingstier in Gedanken mit in den Wettkampf bzw. auf das Spielfeld. Ankerbilder helfen dabei, im „grünen Bereich“, also dem der optimalen Spiel- und Leistungsfähigkeit zu bleiben.
Natürlich lassen sich nicht nur Tiere als Ankerbilder heran ziehen. Genau so gut funktionieren Gestalten aus beliebten Computerspielen, und sogar Computer selbst. Es geht einfach darum, welche Eigenschaften dem favorisierten Gegenstand zugeschrieben werden, und ob das beim Sport hilfreich sein kann.

Situationen nachstellen

Mit Hilfe von Tip-Kick (im Bereich Fußball), Playmobil Figuren o.ä. lassen sich Situationen, bei denen sich im Sport Schwierigkeiten ergeben, nachstellen. Dabei fragt man, welche Gedanken und Gefühle in den jeweiligen Momenten vorhanden sind. Diese Methode eignet sich, um Schwachstellen zu identifizieren und an ihnen zu arbeiten. Bildhafte Vergleiche helfen dann oft über die schwierigen Situationen hinweg.

Katzengefühle

Gudrun Görlitz liefert in ihrem Buch: Psychotherapie für Kinder und Jugendliche, erlebnisorientierte Materialien und Übungen (Verlag Pfeiffer bei Klett-Cotta) mit den „Katzengefühlen“ eine sehr brauchbare und bei Kindern beliebte Vorlage, um Gefühle zu identifizieren und zu benennen. Ein einfacher Vergleich: wie hast du dich gefühlt vs. wie möchtest du dich fühlen, anschließend erstellen einer Collage, hilft Kindern zu verstehen, was vor sich geht. Anschließend kann man darüber reden, wie die gewünschten Gefühle erreicht werden können: nicht nur im Sport, auch im Alltag.
Die Katzengefühle zeigen in einfacher Weise 70 verschiedene Gefühle anhand von Katzengesichtern. Man kann Kinder aber auch einfach fragen, welche Emotionen im Sport möglich sind, welche sie kennen, und welche sie häufig erleben. Ebenso kann mit etwas älteren Kindern versucht werden, ein Gefühls ABC zu erstellen, oder 2: eines für angenehme, eines für unangenehme Gefühle.
Liste von Emotionen (der Beginn):
angespannt, abgespannt, amüsiert, befriedigt, beleidigt, durchtrieben, ehrgeizig, friedlich, feig, furchtsam, geizig, gierig, geil, friedlich, feurig...

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